Frühstück mit Meerblick, Schatten
Fiktion,  lesen

Debbie Johnson // Frühstück mit Meerblick

Ein Café, schöne Landschaft, Liebe. Vielmehr brauche ich eigentlich nicht bei einem Buch. Frühstück mit Meerblick bietet diese drei Elemente.

Worum es geht: Laura Walker will zwei Jahre nach dem Tod ihres Mannes ihr Leben verändern und zieht deswegen für einen Sommer nach Dorset ans Meer, um in einem Café zu arbeiten. Natürlich verliebt sie sich dort, sie soll das Café übernehmen. Der Plan droht dann aber zu scheitern.

Was ist an dem Café so besonders: Die Eigentümerin ist ein bisschen hippiemäßig drauf. Außerdem ist es so eine richtig gute Stube. Die Menschen kriegen nicht nur guten Kaffee, sondern man hört Ihnen zu, es gibt gute Worte. Die Eigentümerin will den Menschen helfen. Bei der Bewerbung hat sie auch weniger auf die fachliche Qualifikation geachtet, sondern mehr auf die richtige Persönlichkeit.

Und was ist mit dem Meerblick: Na ja, das Café liegt halt am Meer, oben auf einem Hügel in Dorset, von dort hat man einen wunderschönen Blick. Am Ende des Buches gibts auch ganz kurz Reisetipps für Leute, die in die Gegend fahren wollen. Das Café gibts aber nicht, das ist reine Fiktion.

Was gut ist: Meer, Café, Liebe. Damit wären wie gesagt die wichtigsten Elemente abgehakt. Schön ist, dass das Buch etwas tiefer geht. Also es ist nicht alles happy clappy, dann kommt das große Drama, dann ist wieder alles happy clappy. Sondern die Trauer um den verstorbenen Mann der Protagonistin spielt eine Rolle, die Probleme der Menschen, die Teeniekinder machen Probleme.

Was nicht so gut ist: Das Buch ist unnötig vorhersehbar. Laura Walker löst halt alle Probleme, die so nebenbei auftauchen und ist die große Heldin in jeglicher Hinsicht.

Debbie Johnson // Frühstück mit Meerblick
5. Auflage 2017 // 2016
Heyne / HarperCollins
425 Seiten

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